Rath, Ingo
Zur psychotherapeutischen Begegnung
Erscheinungsdatum: 26.08.2014
Seitenzahl: 30
Dateigröße: 2 MB
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Stichworte:
Psychotherapeutische Haltung, Transaktionales Geschehen, Beziehungsgestalt, Dynamischer Holismus, Wirksamkeit und therapeutische Begegnung, Narrative als latent gespeicherte Beziehungsmuster

Kurzbeschreibung:

In dieser Arbeit werden Überlegungen zur Erforschung der Wirkungen der therapeutischen Begegnung innerhalb des Bezugsrahmens der Transaktionsanalytischen Psychotherapie (TAP) zur Diskussion gestellt. Die Haltung der Therapeuten, subjektiv mitgeprägt durch den philosophischen und wissenschaftstheoretischen Hintergrund der TAP, wird als wirkmächtige Einflussgröße angesehen und vorgestellt.

Im Rahmen der Anerkennung der TAP als wissenschaftliches Heilverfahren in Österreich war es erforderlich, Theorie und Praxis, die durch mechanistische und holistische Prozesse gekennzeichnet sind, auf einer gemeinsamen Grundlage zu integrieren. Diese gemeinsame Grundlage der beiden Wirklichkeitserfassungen leistet der "Dynamische Holismus", im Anhang näher erläutert. Dies führte in der Folge zu einer Metabolisierung einiger transaktionsanalytischen Konzepte, etwa die Analyse "transaktionalen Geschehens", die "Beziehungsgestalt" als Subganzheit einer umfassenderen Wirklichkeit, das Ichsystem als implizite Ordnung der Psyche und das topographische Modell der doppelt getrübten Persönlichkeit, u.a.

In der Fallvignette wird der therapeutische Dialog in fünf Spalten "Re-Reaktionen des Patienten", "Re-Reaktionen des Therapeuten", Innen- und Außenwahrnehmung des Therapeuten, Theoretischer Hintergrund und Wirksamkeit und Skriptverschränkung strukturiert und reflektiert. Dieses Modell kann zur Supervision der psychotherapeutischen Tätigkeit, zur wissenschaftlichen Dokumentation, zur Evaluierung der therapeutischen Konzepte und Wirksamkeit dienen.

Der Artikel ist als Teil 1 und Teil 2 in der "Zeitschrift für Transaktionsanalyse" in Heft 1/2014 und 3/2014 erschienen.


Autor/in:

Dr. Mag. Ingo Rath, Jahrgang 1941

Zunächst: Studium der Mathematik, Physik und Pädagogik an der Universität Innsbruck; Dann Psychologie an der Universität Salzburg und Ausbildung zum Psychotherapeuten in "Transaktionsanalytischer Psychotherapie" (TAP); Lehrende und forschende Tätigkeit von der Grundschule bis zur Universität. Professor am Institut für Didaktik der Naturwissenschaften der Universität Salzburg. Autor zahlreicher Publikationen in den Tätigkeitsbereichen.

Jetzt: Psychotherapeut in freier Praxis und Lehrtherapeut des Österreichischen Arbeitskreises für Tiefenpsychologischer Transaktionsanalyse (ÖATA).
Auf dem Hintergrund der Frage "Was oder wer wirkt wie im psychotherapeutischen Beziehungsgeschehen?" stehen die philosophischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen der TAP unter Einbeziehung der Erkenntnisse der Quanten- und Biophysik im Erforschungsinteresse.


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