Noé-Nordberg, Konrad
Inter-Cultural Due Diligence als integratives Erfolgskonzept für grenzüberschreitende Mergers & Acquisitions (M&A)
Erscheinungsdatum: 28.04.2014
Seitenzahl: 11
Dateigröße: 792 KB
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Stichworte:
Due Diligence, Mergers & Acquisitions, Internationales Management, Interkulturell, Kommunikationskonzept, Erfolg

Kurzbeschreibung:

Firmen-Ehen werden besonders oft wieder geschieden, wenn sie grenzüberschreitend geschlossen wurden. Weniger als 30 % dieser Unternehmens-Zusammenschlüsse oder -Übernahmen (M&A) erreichen innerhalb der geplanten Zeit ihre Ziele. Über die Hälfte wird wieder aufgelöst, wie aus zahlreichen Studien hervorgeht!

Als Hauptgrund werden meistens nicht kompatible Landes- und Unternehmenskulturen angegeben. Bei jeder internationalen Transaktion prallen nicht nur zwei gewachsene Unternehmenskulturen aufeinander, sondern zusätzlich landestypische Gewohnheiten, Normen, Werte, Führungsstile sowie meist auch unterschiedliche Sprachen.

Dieser Cocktail birgt einen gewaltigen Sprengstoff aufgrund der besonders großen kulturellen Distanz in sich. Entsprechend professionell mu?ssen die kulturellen Changeprozesse, die mit jeder Fusion verbunden sind, geplant, gemanagt und gesteuert werden, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Herausforderung Kultur
Wieso wird das von so vielen verantwortlichen Führungskräften übersehen?

Offensichtlich wird die Relevanz der einzelnen Einflussgrößen von den wenigsten richtig eingeschätzt. Eine internationale Studie von Deloitte aus dem Jahr 2011 analysiert das Verhältnis von angenommener und tatsächlicher Bedeutung entscheidungsrelevanter Faktoren. Die Bewältigung kultureller Unterschiede ist nach der Kundenbindung tatsächlich am zweitwichtigsten für den Erfolg. Die Verantwortlichen stufen sie jedoch am niedrigsten unter den fünf signifikanten Faktoren ein!

Die abstrakte Komplexität der im interkulturellen Kontext besonders wichtigen qualitativen Dimension einer Kooperation ist Hauptursache dafür, dass viele Führungskräfte deren Bedeutung falsch beurteilen. Dadurch erhöhen sie unwissentlich das Risiko eines Scheiterns der M&A-Transaktion.

Was tun?
Wie lautet die Lösung dieses Problems? Ganz einfach: Rechtzeitig eingesetzte, integrierte Inter-Cultural Due Diligence! Wird die ICDD schon in der Premerger-Analyse angewendet,  hat dies speziell folgende Vorteile:

  • Unterstützung der Entscheidung für den „richtigen“ Partner
  • Die „Multikulturelle Organisation als nachhaltiger Wettbewerbsvorteil“ in allen Phasen von M&A-Prozessen in Form aktiven Integrationsmanagements wird sichergestellt
  • Rasche und produktive Zusammenarbeit verschiedener Kulturen sowie Steigerung der Innovationskraft und Synergieeffekte, inklusive konstruktives Konfliktmanagement

Die Inter-Cultural Due Diligence ist unabdingbare Ergänzung zur faktischen, operativen Dimension einer Due Diligence-Prüfung (finanziell, rechtlich, steuerlich, technisch, etc.). Sie hat das Ziel und die Aufgabe, vor allem bei internationalen Mergers & Acquisitions nach messbarer Analyse und Diagnose Maßnahmen zu setzen, einem möglichen Misserfolg aufgrund der zweiten, der kulturellen Dimension, entgegen zu wirken.

Basierend auf Empirie sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Pre-Merger Analyse, Merger-Transaktion und Post-Merger Integration ist für ein internationales M&A-Projekt ein pragmatisches Diagnosekonzept entwickelt worden, um Länder- sowie Unternehmenskulturen in einem interkulturellen Zusammenhang zu integrieren. Dieses Konzept ist so aufgebaut, dass es zu den ga?ngigen Gesamtintegrations-Modellen kompatibel ist und somit als passendes Modul fu?r die Integration verschiedener Kulturen bei internationalen M&A dienen kann. Gleichzeitig reduziert es die Risiken durch frühzeitigen Einsatz einer ICDD. Weitere Kernelemente des Konzeptes sind begleitende Trainings- und Coachingmaßnahmen sowie phasenkonforme Prozessbegleitung und Unterstützung.

Fünf Säulen der Interkulturellen Integration

Das Konzept beruht auf den fünf Säulen der Interkulturellen Integration:
1. Kulturversta?ndnis
2. Klare Zielvorstellungen und Umsetzungswillen im Top-Management
3. Interkulturelle Trainings, Schulungsmaßnahmen und Coaching
4. Interkulturelle Integrationsteams und Mediatoren sowie externe Experten
5. Ganzheitliches interkulturelles Kommunikationskonzept

Als weitere Nutzen des Konzeptes sichert die Analyse externer Faktoren bereits vor dem Closing die Wahrung der erforderlichen Geheimhaltung des Projektes. Einer Reduktion der Kosten stehen größerer Umsatz und Ertrag nach der Integration gegenüber. Geringere Unsicherheiten, Fluktuation und Ressourcenverluste – hier sind besonders Leistungsträger, High Potentials und Know-how zu nennen - sowie erhöhte Motivation bei den MitarbeiterInnen sind unbezahlbar. Last but not least führt ICDD zu einer Steigerung des Unternehmenswertes!


Autor/in:










Grundlagen:

  • Schwerpunkte Verkauf, Führung, Training, Export, Business to Business B2B
  • Diplomierter Trainer für Erwachsenenbildung (WIFI)
  • Akkreditierter WirtschaftsTrainer (incite)
  • Erfahrung in KMUs, Familienunternehmen und Konzernen

Leadership, Personal und Verkauf:

  • Verkauf und Verkaufsleitung (Beachtung der B2B-Spezifika)
  • Verkauf an „interne Kunden“
  • Projekt- und Teamkoordination
  • Strategie- und Zieldefinition
  • Budgetierung, Planung
  • Zielerreichung sowie Ergebniskontrolle
  • Personal- Auswahl und –Entwicklung
  • Ressourcenplanung
  • Zertifizierter Everything DiSG-Trainer
  • Durchführung von Trainings

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