Anamnesegruppe Leipzig
POM 27 - 2010 Jahrbuch PatientenOrientierte MedizinerInnenausbildung
Erscheinungsdatum: 05.05.2010
Seitenzahl: 82
Dateigröße: 2 MB
Anzahl Downloads: 219
Anzahl Views: 14650
Preis: Kostenlos
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Weitere Informationen


Stichworte:
Anamnesegruppe, Tabus, Therapeut, Patient, Leben, Sinn, Tod, Erfahrungen

Kurzbeschreibung:

Zum 27sten Mal erscheint nun das POM, Jahrbuch Patientenorientierte MedizinerInnenausbildung, dieses Jahr erstmalig als eBook.

Beim letzten Maitreffen,welches das Jahrestreffen der Anamnesegruppen ist, wählten die Anwesenden das Thema »Grenzen & Tabu« als Rahmen für das POM und das Maitreffen dieses Jahr 2010. Es kommt wohl daher, dass dieses Thema auch häufig zu Diskussionen in den Anamnesegruppen führt, den studentischen Gruppen, in denen interdisziplinär die Therapeut-Patient-Kommunikation geübt und besprochen wird. Die Suche nach der eigenen Grenze und der des Gegenübers, die Frage nach den eigenen Tabus und denen des Anderen stellt sich hier wohl immer wieder und sollte wohl auch immer wieder gestellt werden, da diese kontinuierlicher Veränderung unterliegen.

So stehen am Anfang des Buches Artikel, die auf den Begriff des Tabu eingehen, gefolgt von Texten, die von Erfahrungen aus den Anamnesegruppen und der Praxis berichten und abschließend Auseinandersetzungen mit einem möglichen Umgang mit den verschiedensten Tabus.

Diese Artikelsammlung soll eine Hinführung zum Gespräch sein, ein Einstieg in den Austausch. Sie soll Fragen stellen, die zum Weiterdenken anregen und sie soll von Erfahrungen berichten und damit zum Lernen bei- tragen. Auch das künstlerische Herangehen soll einen weiteren Raum öffnen, um ein möglichst vielseitiges Bild zu zeichnen. So begleiten die Texte Bilder des letzten Jahres, die nicht im direkten Zusammenhang mit den jeweiligen Artikeln stehen. So soll also auch die Kunst wieder in der Wissenschaft gesehen werden, in einer Erfahrungsbasierten Wissenschaft, wie sie die Anamnesegruppen praktizieren.

Die Autoren sind wie die Anamnesegruppen auch, aus verschiedenen Fachrichtungen und in verschiedenen Stadien ihrer akademischen Laufbahn. Und so sind auch kontroverse Thesen aufgenommen worden, die nicht die Meinung der Herausgeber wiedergeben, aber als guter Diskussionseinstieg dienen können.


Autor/in:

Die  Anamnesegruppen gibt es seit 1969, wo sie unter Thure von Uxküll durch Wolfram Schüffel entstanden. Seither haben sie im deutschsprachigen Raum ihre Verbreitung gefunden. Damit die aktuellen Entwicklungen in den nur informell verknüpften Gruppen ausgetauscht werden können findet jedes Jahr das Maitreffen über Himmelfahrt statt, wo vor allem StudentInnen zusammenkommen um zu lernen, zu üben und zu diskutieren. Dieses Treffen wird vom "Jahrbuch Patientenorientierte MedizinerInnenausbildung - POM" begleitet. Die Autoren stammen aus diesem Umfeld, teils als Teilnehmer der Gruppe, teils als Tutoren aber auch Mitarbeiter der Fakultäten, denen das Thema der Arzt-Patient-Beziehung auch sehr wichtig ist.

Gesammelt und in Form gebracht wurden diese Texte von der Anamnesegruppe in Leipzig, Federführend durch Paul F. Seifert.


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